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Translation of Jess’ interior monologue (Marlen & Benjamin) March 16, 2007

Posted by bennifo in Translation.
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Es tut mir leid, sagte ich. Es tut mir leid, dass dieser kleine Drecksack euch beleidigt hat. Er sagte es wäre nicht mein Fehler, aber ich sagte ihm , dass wäre es sehr wohl. Hätte ich ihn nicht getroffen, hätte er nicht die traumatische Erfahrung machen müssen am Silvesterabend eine Fotze genannt zu werden. Doch er meinte nur, dass er oft als Fotze bezeichnet wird. (Was natürlich wahr ist! Ich kenne ihn nun schon Weile und habe schon oft gehört, wie er von völlig fremden Menschen beschimpft wurde. Er wurde schon  mindestens 15 mal als Fotze, 10 mal als Scheißkerl, mindestens genauso oft als Wichser und als Arschloch ungefähr ein halbes Dutzend mal bezeichnet. Außerdem als: Wichser, Trottel, Blödmann, Depp, Scheißkerl und Schwachkopf.) Niemand mag ihn, was komisch ist, weil er ja schließlich berühmt ist. Wie kann man nur berühmt sein, wenn einen niemand mag?

 Martin sagte, dass hätte nichts mit der Sache wegen der fünfzehnjährigen zu tun; er hat bemerkt, dass es nach alldem eigentlich ein bisschen besser geworden ist, weil die Leute die ihn eine Fotze nennen, genau die Sorte von Leuten sind, die nichts falsches an Sex mit minderjährigen sehen. Anstelle von Schimpfwörtern, rufen sie Sachen wie “mach weiter so Junge, immer rein da,steck ihn rein” und so weiter. Obwohl sich die ganze Sache negativ auf seine Ehe, die Beziehung zu seinen Kindern, seine Karriere und seine geistige Gesundheit ausgewirkt, meint er das ihm die ganze Sache mit dem Gefängnis doch irgendwie gut getan hat. Aber viele verschiedene Leute scheinen berühmt zu sein, gerade weil sie keiner leiden kann. Tony Blair ist ein gutes Beispiel. Und all die anderen, die Frühstücksfernsehen und Quizsendungen moderieren. Der Grund, warum die so gut bezahlt werden, ich glaube es ist deswegen weil Fremde sie auf der Straße beschimpfen. Nichtmal ein Polizeihelfer wird Fotze genannt, wenn er mit seiner Familie einkaufen ist. Der einzige wirkliche Vorteil Martin zu sein, sind also das Geld und die Einladungen zu Filmpremieren und fragwürdigen Nachtclubs. Und genau dort bringt man sich in Schwiedrigkeiten. Aber das war nur ein Teil  meiner Gedanken als Martin und ich uns umarmten. Aber sie brachten uns nicht weiter. Außerhalb meines Kopfes war es fünf Uhr morgens, wir waren alle unglücklich und wussten nicht, wohin wir gehen sollten.

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1. martn - March 16, 2007

The first sentence of the second part is a bit…stupid written!


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