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A interpretation of Jess’ internal Monologue February 26, 2007

Posted by knuffelmock in Translation.
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Es tut mir leid, fuhr ich fort. Es tut mir leid das dich dieser Haufen Scheiße beleidigt hat. Und dann sagte er, dass es nicht meine Schuld wäre, aber ich sagte ihm das sie es doch ist, denn wenn er mir nicht begegnet wäre, hätte er nicht die Erfahrung machen müssen am Silvesterabend Fotze genannt zu werden. Und er sagte daraufhin das er sehr oft Fotze genannt wird.

(Was sogar stimmt. Ich kenne ihn nun seit einer Weile und ich würde sagen das wildfremde Menschen ungefähr fünfzehnmal Fotze, zehnmal Schwanz, Wichser auch so in der Drehe und Arschloch circa ein halbes Dutzend mal zu ihm sagten. Aber auch: Faustficker, Schwanzlutscher, Volltrottel, Idiot, Scheißkerl.) Keiner mag ihn, was merkwürdig ist, denn er ist ja berühmt. Wie kann man berühmt sein wenn einen niemand mag?

Martin sagt das es nichts mit der 15-jährigen Mädchen Sache zu tun hat; ihm wäre aufgefallen das wenn irgendwas sich damit verändert hätte dann, dass das besser geworden wäre, weil die Leute die ihn eine Fotze nennen exakt die Leute sind die kein Problem mit Sex mit Minderjährigen haben. Also statt ihn zu beschimpfen, riefen sie ihm Dinge wie: Mach weiter, mein Sohn, Steck ihn rein, mach hin, und so weiter und so fort, zu. In Sachen persönlicher Vergewaltigung, wenn auch nicht in Sachen Ehe, Kindern, Beruf und geistiger Gesundheit, tat es ihm irgendwie gut in Gefängnis gewesen zu sein.

Aber allerlei Leute scheinen berühmt zu sein obwohl sie keiner mag. Tony Blair ist ein gutes Beispiel. Und all die anderen Frühstücksfernsehen und Quizshow Moderatoren. Der Grund warum ihnen viel Geld bezahlt wird, so erscheint es jedenfalls mir, ist einfach der, dass ihnen auf der Straße schreckliche Beleidigungen an den Kopf geworfen werden. Selbst ein Verkehrspolizist wird nicht als Fotze beschimpft wenn er einfach nur mit seiner Familie einkaufen geht. Der einzigste Vorteil Martin zu sein ist also das Geld, und natürlich die Einladungen zu Film Premieren und einschlägigen Nachtklubs. Und das sind genau die Orte wo man sich Ärger einfängt.

Das waren nur einige der Gedanken die ich hatte während wir uns umarmten. Aber sie brachten uns nirgendwohin. Außerhalb meines Kopfes war es früh um 5 Uhr, wir waren alle unglücklich und konnten nirgendwo hingehen.

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Comments»

1. gruelli - March 16, 2007

I think that’s a very good translation. The sentence ” dass wenn irgendwas sich damit verändert hätte dann, dass das besser geworden wäre, weil die Leute…” sounds a bit weird but I think this is difficult to translate in German. By the way it’s “einzige” not “einzigste” 🙂

2. resel - March 16, 2007

In my opinion a very good translation. Maybe one or two expressions sound a little bit too “distinguished” for Jess, like: “Der Grund warum ihnen viel Geld bezahlt wird, so erscheint es jedenfalls mir, …” But nevertheless: Nicely done.

3. er - July 10, 2007

i´m german and this translation really sucks… 😉
sorry, but that´s non-sense…

4. mel - December 7, 2007

I’m german too, but i think it’s not too bad. I’ve read the book in English, and it’s a very exact translation!


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